Sarah testet das neue »Model Zero« auf der Wiesn.

Bild (c) Achim Schmid
Quelle: tz MÜNCHEN

Die Brenner Sarah hat auf der Wiesn 2019 mal in verschiedene Jobs reingeschnuppert. Im Auftrag der tz MÜNCHEN, den ganzen Artikel liest du hier. Denn auf dem Oktoberfest… was es da nicht alles zu tun gibt, vom Verkauf im Zelt und in den Buden, über die Schausteller bis hin zu den Chauffeuren der Straße, so wie uns.

Und sie wollte es wissen, die Sarah, wie es sich fährt, mit so einer Rikscha auf der Wiesn, neuerdings Pedicab genannt. Und daher war sie zu Gast bei der rikschaguide.com Community. Nicht nur das, sie durfte sogar gleich mal den „Bentley“ unter den Rikschas ausprobieren, das neue »Model Zero«, seit diesem Jahr überarbeitet in München unterwegs. Und gleich zu Beginn stellte sich die Frage, wie lässt sich diese hübsche Luxusrikscha überhaupt in Bewegung setzen?

Denn da tat sich gar nichts. Überhaupt nichts. Niente. Nada. Sie wollte sich einfach nicht vom Fleck bewegen. Wir haben Sarah dann verraten, wo die Feststellbremse ist und, hoppla, schon ging’s los. Erstmal gemütlich ohne Elektrounterstützung. Das hat sie gut gemacht die Sarah, sehr gut, wobei mit dem Lenken, da haben wir am Anfang noch ein bisserl mitgeholfen. Denn es ist halt doch was anderes als ein gewöhnliches Fahrrad, dieses »Model Zero« Es hat sogar ein richtiges Cockpit. Überall Schalter, Lämpchen, sogar ein Display, wo war gleich nochmal diese Bremse?

Doch schnell hatte sie es raus, ein echtes Naturtalent, der Lenker gerade, die Haxn fest auf den Pedalen und charmant ging es los, die Straße runter. Sehr zur Freude der Gäste, die kurzerhand eingeladen wurden. Ahh, was für eine Gaudi. So lässt’s sich leben.

Und als die Sarah und ihre Crew schon wieder weiter waren, den nächsten Wiesn Job ausprobieren, da ging es für die Gäste noch kostenlos zum Bahnhof. Denn so läuft das bei uns gerne mal. Ein Trinkgeld gab’s dann trotzdem. Ganze 25 Euro: Ja da schaug her. Spendabel, spendabel. Lässt sich mit der Rikscha ja sogar Geld verdienen, auch wenn’s der Fahrer mal gar nicht möchte.

So ist’s, so geht’s, bis zum nächsten Jahr.