Nicht die erste „E-Rikscha“ aber…

Letzte Woche stand es in der TZ und im Merkur, dass München die „erste E-Rikscha“ erhält. Das ist so nicht so ganz richtig, daher hier kurz entsprechend zu unserer Pressemitteilung die Richtigstellung:

Das neue »Model Zero« ist das erste vom IHFEM Programm der Landeshauptstadt München geförderte Pedicab und das gleich 5 Mal.

2019 wird das Pedicab erstmal getestet, soll ja alles rund laufen, insgesamt war es mit Gästen schon mehr als 5000 Kilometer unterwegs. Am 30. Juli haben es Stephanie Jacobs und Falk im Bavariapark vor dem Verkehrsmuseum gemeinsam vorgestellt.

Allgemein gibt es elektrogestüzte Rikschas schon sehr viel länger in München. Auch unser Modell ist schon bekannt aus München. Aber wir haben es von grundauf erneuert. Wir haben beim »Model Zero« unser gesamtes Know-how verbaut, entsprechend innovativ, kraftvoll und effizient ist das »Model Zero« unterwegs. Das erste Pedicab Münchens mit Bremslicht und Blinkersystem.

So, und was ist jetzt der Unterschied? Beim »Model Zero« handelt es sich um keine E-Rikscha, sondern um eine Rikscha mit elektrogestützer Trethilfe. Der Unterschied besteht darin, dass eine „E-Rikscha“ ohne Treten funktioniert, so wie ein E-Bike oder E-Roller die derzeit überall unterwegs sind. Bei unserem »Model Zero« muss aber nach wie vor mitgetreten werden. Die Tretunterstützung geht bis 25 km/h und hat eine Anfahrtsunterstützung von 6 km/h, damit entspricht sie der Pedelec-Verordnung. Um daher exakt zu bleiben, gibt es in München noch keine E-Rikschas. Sie würden auch andere Auflagen erfüllen müssen, aber das führt jetzt zu sehr ins Detail.

Wir kommen also nach wie vor ins Schwitzen am Nockherberg, bzw. wählen wir lieber gleich den Gasteig, weil der „ned gar so gach is“ wie der Nockherberg.