ADFC Kreisverband München e.V. | AG Rikscha

Am 13.03.2014 wurde unter dem Dach des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Kreisverband München e.V. die Arbeitsgruppe Rikscha gegründet. Im Rahmen regelmäßiger Vereinstreffen werden alle Themen rund um „Rikschas in München“ besprochen und bearbeitet. In enger Kooperation mit der Stadt, mit Politik und Verwaltung, mit Bezirksausschüssen, Sicherheits- und Ordnungsbehörden steht die nachhaltige Entwicklung des Gewerbes im Vordergrund. Gemeinsam wird dafür Sorge getragen, dass Rikschafahren für alle ein Vergnügen bleibt. So ist auch das erste Gütesiegel der Branche, das Prüfsiegel des ADFC München e.V. entstanden, das die Sicherheit der Rikscha und die Zuverlässigkeit des Fahrers bestätigt.

Die Kooperation hat inzwischen Vorbildcharakter für andere Kommunen in Deutschland. Hier findest du weitere Informationen zur Arbeitsgruppe.

Leitung: Falk Hilber
Stellvertende Leitung: Roy Frankfurt

  • Nachhaltige Entwicklung der Branche
  • Einrichtung von Standplätzen
  • Regelung während großer Events
  • Qualtitätssicherung
  • Qualitätsverbesserung
  • Vertretung verkehrspolitischer Interessen

Alle Informationen und Auflagen auf dem Stadtportal München.

Rückschau:

April 2019 | Große Münchner Radstern des ADFC e.V. – Wir sind mit dabei.

März 2019 | Erneute Gespräche mit dem Bezirksausschuss 2 Ludwigsvorstadt Unterausschuss „Öffentlicher Raum und Mobilität“ unter Vorsitz von Florian Florack (CSU) zur Verbesserung der Standplatzsituation am Esperantoplatz während des Oktoberfests. Da die Rikschafahrer*innen am Esperantoplatz, sowohl am Standplatz „Kobellstraße“ als auch am Standplatz „Schubertstraße“ zu weit weg vom Fußgängerstrom stehen, gehen sie direkt auf den Platz um Gäste-Akquise zu betreiben. Die AG Rikscha favorisiert eine Lösung im seit 2009 etablierten und bewährten Flussprinzip, wie es sich in der Mozartstraße anbieten würde. Für diese Lösung müssten Anwohnerparkplätze aufgehoben werden, die durch Freiwerdung von Plätzen, die durch die jetzigen Standplätze belegt sind, kompensiert werden können. Der Standplatz in der Schubertstraße könnte weiter bestehen bleiben, um ihn für die Anbringung von Gästen zu verwenden. Oft möchten Gäste, die nicht mehr gut zu Fuß sind, soweit wie möglich an das Festgelände herangebracht werden, wofür sich die Schubertstraße weiterhin anbieten würde. Die Fahrgastaufnahme würde bei favorisierter Lösung jedoch über die Mozartstraße erfolgen.

Hintergrund: Seit 2009 wurden Standplätze rund um das Festegelände eingerichtet, die inzwischen auch in der offiziellen Wiesn-App gelistet werden. Dabei hat sich das Flußprinzip analog zur Taxibranche bewährt, d.h. der Vorderste nimmt die Gäste auf, die Hinteren rücken nach.

Februar 2019 | Das Traditionskaufhaus Ludwig Beck am Marienplatz hat sich für die Zeit einer Baustelle vom 15.5. bis 27.5. für zwei Wochen 11 Meter der Nachrückzone in der Burgstraße erbeten. Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung wurde das Ersuchen bewilligt, mit der Bitte, dass der verbliebene Platz nicht durch Baustellenfahrzeuge blockiert wird.

Februar 2019 | Es läuft die Evaluierung des Standplatzes auf dem Marienplatz für derzeit max. 6 Rikschas durch das Kreisverwaltungsreferat, Hauptabteilung I  Sicherheit und Ordnung / Abteilung 3 – Verkehrssicherheit und Mobilität unter Leitung von Frau Sabine Effner. Der Standplatz auf dem Marienplatz wurde 2018, nach Vollendung der Umgestaltung des Marienplatzes und auf Beschluß des BA 1 Altstadt/Lehel unter Vorsitz von Wolgang Neumer (CSU) im Unterausschuss „Verkehr und Umwelt“ unter Vorsitz von Peter Jürgen Pinck (SPD) in Rücksprache mit der Stadtspitze einstimmig genehmigt, zunächst für eine ein jährige Pilotphase, zusätzlich einer kleinen Nachrückzone in der Burgstraße. Aus Sicht der AG Rikscha verlief die Pilotphase ohne Vorkommnisse. Da der bisherige Standplatz von max. 6 Rikschas + 10 Rikschas in der Nachrückzone für Stoßzeiten in der Hochsaison jedoch nicht ausreichend ist, ist der Antrag auf weitere Standplätze entlang der Fußgängerzone angedacht. Der zweite Standplatz im Schatten der St. Michaelskirche musste aufgrund von Bauarbeiten am Krichengebäude zunächst aufgehoben werden.

Dezember 2018 | Gespräche mit dem Bezirksausschuss 2 Ludwigsvorstadt Unterausschuss „Öffentlicher Raum und Mobilität“ unter Vorsitz von Florian Florack (CSU) über die Standplätze auf dem Oktoberfest und Antrag auf Verbesserungen im Bereich Esperantoplatz und Hauptbahnhof.

Juni 2018 | Jahresgespräch im Kreisverwaltungsreferat unter Leitung von Frau Sabine Effner. Auf dem Marienplatz werden nach einstimmigen Votum des BA 1 unter Vorsitz von Wolgang Neumer (CSU) und Vorsitz des Unterausschusses „Verkehr und Umwelt“ Peter Jürgen Pinck (SPD)  in Rücksprache mit der Stadtspitze ein Standplatz gegenüber dem Kaufhaus Beck, zusätzlich einer Nachrückzone in der Burgstraße markiert. Die Verwaltung wurde mit der Umsetzung beauftragt. Zusätzlich werden weitere Standplätze entlang der Fußgängerzone markiert, zunächst im Schatten der St. Michaels Kirche. Die Standplätze sollen zunächst in einer einjährigen Pilotphase getestet werden.

April 2018 | Das vierte Spendenradeln der Münchner Rikschafahrer*innen des ADFC München e.V.  für die Bahnhofsmission München bringt unter dem Motto „Mitfahren und Gutes tun“ die Dosen zum Klimpern. Am Ende kommen 2375.65,- für die Bahnhofsmission zusammen. Erstmalig hat der amtierende Oberbürgermeister, Dieter Reiter, die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen.

März 2018 | Weitere Behördentreffen zur Einrichung eines Standplatzes auf dem Marienplatz für die Zeit nach der vollständigen Umgestaltung zur Fußgängerzone finden statt.

Februar 2018 | Treffen mit dem Bezirksausschuß 1, Altstadt / Lehel unter Vorsitz von Wolgang Neumer (CSU), Thema ist die Einrichtung eines neuen Standplatzes auf dem Marienplatz, nach der Zeit der Baustelle. Es werden weitere Treffen mit dem Unterausschuss „Verkehr und Mobilität“ unter Vorsitz von Peter Jürgen Pinck (SPD) und eine Ortsbegehung beschlossen.

August 2017 | Treffen mit dem amtierenden zweiten Bürgermeister, Josef Schmid im Rathaus. Thema ist die nachhaltige Entwicklung des Radltaxigewerbes in München.

Mai 2017 | Drittes Spendenradln der Münchner Rikschafahrer*innen des ADFC e.V. bringt 1579.64,- für das Kinderhospiz München ein. Davon kann eine Familie 3 Monate lang multiprofessionell versorgt werden.

Mai 2017 | Vergabe des Prüfsiegels 2017/18 durch den ADFC Kreisverband München e.V. | Seit 1. Mai 2017 haben die Münchner Rikschafahrer*innen wieder die Möglichkeit sich vom ADFC Kreisverband München e.V. mit einem Prüfsiegel zertifizieren zu lassen. Das Prüfsiegel wurde die letzten zwei Jahre entwickelt. 2016 wurde eine einjährige Testphase erfolgreich abgeschlossen.

Juni 2016 | Jahresgespräch im Kreisverwaltungsreferat. Neuerungen gibt es bezüglich der Kennzeichnung der Rikschas. In Zukunft muss jede Rikscha statt einer Adresse vorne und hinten an der Rikscha eine Nummer (= Nummernschild) anbringen, die gemeinsam mit der Ausnahmegenehmigung der Stadt München an den Fahrer ausgehändigt wird.

Herbst 2015 | Erneute Gespräche im Rathaus. Der Marienplatz soll 2017/18 nach der Renovierung der Hugendubel Fassade umgestaltet werden. Aus diesem Anlass haben sich Vertreter des Gewerbes der Münchner Rikschafahrer*innen und Vertreter der CSU und SPD im Rathaus zusammengesetzt, um über die Zukunft der Rikschas auf dem Marienplatz zu beraten. Aus dem Oberbürgermeisterbüro gab es die Zusicherung, die Erfahrungen während der Zeit des Übergangsstandplatzes in die Suche nach einem entgültigen Standplatz auf dem Marienplatz einfließen zu lassen.

September 2015 | Einführung des Prüfsiegels „Certified Rikschadriver – Geprüfte Rikscha“ vom ADFC Kreisverband München e.V. | Deutschlandweit einmalig wurde im September 2015 vom ADFC Kreisverband München das erste Prüfsiegel für Rikschafahrer*innen eingeführt. Erstmal testweise für ein Jahr. Es soll einmal jährlich (soweit der aktuelle Beschluss) vergeben werden.

September 2015 | 2. Spendenradl’n für den Bayerischen Flüchtlingsrat bringt 3263,45 ein. Unter dem Motto „Mitfahren & Gutes tun. – Spendenradl’n für Flüchtlinge“ haben mehr als 40 Münchner Rikschafahrer*innen sehr spontan am 16.09.2015 zwischen 12:00 und 18:00 insgesamt 3263,45 für den Bayerischen Flüchtlingsrat eingesammelt, der sich vorort in München engagiert und für Asylsuchende einsetzt.

Gruppenbild

Ebenso wichtig wie das eingesammelte Geld war das gesetzte Zeichen und die super Stimmung auf der Straße. Die Aktion hat die Innenstadt zum vibrieren gebracht und ein deutliches Zeichen gegen Ängste und Hass und für Offenheit, Mitgefühl und tatkräftige Fürsorge gesetzt und in diesen Tagen besonders für alle Menschen, die aus Angst vor Hunger, Durst und Tod auf dieser Welt ihre Heimat verlassen müssen. Kriege als Ursache für Flucht sind out. Sie sollten im 21. Jahrhundert der Vergangenheit angehören. Die Münchner Rikschafahrer*innen danken allen Müncher*innen für die tolle Unterstützung! Es ist nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein, aber viele Tropfen… Rikschas für Flüchtlinge

Mai 2015 | Jahresgespräch im Kreisverwaltungsreferat. Allgemein wurden am runden Tisch die positiven Fortschritte der letzten Jahre in der Zusammenarbeit gelobt. Wir sagen Danke für die gute Zusammenarbeit, die auf dem Marienplatz und zur Zeit des Oktoberfests für alle bessere Bedingungen geschaffen hat.

März / Apri 2015 | Zu Besuch im Rathaus. Es wurden die Fraktionen, CSU und SPD, im Rathaus besucht, um sich vorzustellen. In freundlicher Atmosphäre wurden Fragen und Antworten rund um das Thema Rikschas in der Landeshauptstadt und Radlhauptstadt München ausgetauscht. Wir sagen Dankeschön. Anlass des Treffens sind auch die Pläne zur Umgestaltung des Marienplatzes.

Dezember 2014 | Pläne zur Umgestaltung des Marienplatzes. Die Fraktionen (CSU, SPD) im Rathaus haben beschlossen, den Marienplatz zu einer Fußgängerzone umzugestalten.

November 2014 | Es fand das Jahresabschlussgespräch mit der Stadt München statt. Das gemeinsame Fazit über die Zusammenarbeit viel sehr positiv aus. Themen waren die überarbeitete Ausnahmegenehmigung zur Mitnahme von Personen mit dem Fahrrad, der neue Standplatz auf dem Marienplatz und die Standplätze  auf dem Oktoberfest. Einheitlich wurde von allen die Lösung auf dem Marienplatz gelobt. Federführend in der Entwicklung waren Frau Sabine Effner des Kreisverwaltungsreferats und Herr Andreas Schaumaier des Polizeipräsidiums. Ihnen ist die Lösung am Marienplatz, auch was die Gesamtregelung der Rikschas in München betrifft, maßgeblich zu verdanken. In vielen Gesprächen mit der Arbeitsgruppe Rikscha wurden gemeinsam verschiedene Konzepte besprochen und vor Ort begutachtet. Wir sagen Danke!

Ab Januar 2014 tritt eine überarbeitete Ausnahmegenehmigung in Kraft.

September 2014 | Der offizielle Wies’n Flyer 2014 ist fertig. Weitere Gespräche mit Vertretern des Polizeipräsidiums München. Es wurden die Fortschritte seit 2014 besprochen und was 2015 gemeinsam verbessert werden soll.

August 2014 | Auf einem ersten Gespräch mit der Taxibranche wurden die Synergien beider Branchen hervorgehoben.

Juli 2014 | Erneute Gespräche mit der Stadt München und Intensivierung der Zusammenarbeit zur nachhaltigen Entwicklung von Rikschas in München.

Februrar 2014 | Einrichtung eines ersten Übergangsstandplatzes für RIkschas am Marienplatz, am Fischbrunnen mit Nachrückzone an der Westseite des Hugendubel Hauses.

Januar 2014 | Gründung der Arbeitsgruppe Rikscha im ADFC Kreisverband München e.V. und erste Sitzung.

November 2013 | Erneutes Treffen zwischen Vertretern von Stadt (KVR) und Polizei München. Thema ist die nachhaltige Entwicklung des Gewerbes im Zentrum Münchens uns zur Zeit des Oktoberfests.

November 2013 |
Spendenradln für die Münchner Tafel e.V. bringt mehr als 2700,- ein.

September 2013 | Treffen mit Kreisverwaltungsreferat und Polizeipräsidium zum Thema „Rikschas in München“