Geballte gute Laune aus der Schweiz zu Besuch in München!

Geballte gute Laune war heute aus der Schweiz zu Besuch in München. Es ist ja langsam wieder Hochsaison für Junggesellinnenabschiede. Früher gab’s den Polterabend. Da wurde am Vorabend der Hochzeit getanzt bis die Füße schmerzten. Ist heute aber aus der Mode gekommen. Dafür gibt’s den Junggesellinnenabschied. Da wird auch ordentlich gefeiert, aber was eigentlich? Der Abschied vom Junggesellinnendasein? Weil jetzt die traurige Zeit der Ehe mit ihren Aufgaben und Pflichten folgt? 😉 Nein, natürlich nicht. Denn es wird ganz einfach die Freundschaft gefeiert. Der Junggesellenabschied bietet die Möglichkeit die Freunde endlich mal wieder alle auf einem Haufen zu versammeln, auf das ein Wochenende lang der Bund der Freundschaft gefeiert wird. Und so auch diesen Samstag wieder. Mit uns natürlich. Mit den Münchner Rikschafahrern. Gute Laune und Musik immer mit dabei.

Los ging es am ZOB an der Hackerbrücke. Die Zukünftige kam mit dem Bus aus Zürich und wusste natürlich von gar nichts. Am Bahnhof angekommen, warteten ihre Freundinnen bereits. Die Rikscha für die Braut wurde da gerade noch schnell geschmückt: „Ähhh? Moment mal, der bunte Schriftzug heißt ja Happy Birthday?!“ – „Ja, egal, Hauptsache geschmückt!“ –  So ist’s recht. Wer schaut bei so einem Spaß auch darauf, was vorne an der Rikscha für ein Schriftzug klebt?! „Happy-was-auch-immer!“ Hauptsache bunt und nach fröhlicher Begrüßung ging’s dann endlich los. Natürlich ganz gemach, wie bei uns üblich, zuerst zum Königsplatz mit kurzem Aufenthalt für Gruppenfotos. Die Gäste hatten inzwischen ihre eigenen Playlists an die Anlagen gestöpselt. Friedrich Lichtensteins „Supergeil“ schallte aus allen Lautsprechern: SUPERSÜß, SUPERSEXY, SUPEREASY, SUPERGEIL, SUPERLEUTE, SUPERLIEB, SUPERLOVE, SUPERHEFTIG, SUPERDEFTIG, SUPERLÄSSIG, SUPERFIT, SUPERFRESH, SUPERLIFESTYLE, SUPERPOWER, SUPERSTARK…

SUPERLÄSSIG ging‘s dann auch weiter, zum Karolinenplatz und zweimal um den Obelisken. Weils so schön ist, wenn die Rikscha-Karawane mehrmals um den Kreisverkehr schaukelt. Sehr zur Freude der Passanten übrigens, die grad auf dem Weg ins Museumsviertel waren. Die staunten, was da für gute Stimmung angerollt kommt. Dann ging’s weiter über die Sonnenstraße Richtung Sendlinger Tor und ab ins Gärtnerplatzviertel. Und dann derselbe Spaß wieder, einmal ums Rondell, an den Köpfen der klassizistischen Baumeister Klenze und von Fischer vorbei, die gern hinterhergeschaut hätten, wenn sie nicht aus Stein gewesen wären. Ohnehin waren wir da schon am Viktualienmarkt.

Von dort war es nur noch ein kurzes Stück bis zum Hotel in der Ledererstraße. Am Ende gab‘s lauter glückliche Gesichter, coole Fahrt, lässige Stimmung. Es Grüßen die Fahrer Nebil, Jozo, Mark, Christian, Pitt, Roy und Falk, lustig war’s!