München hat gute Laune. Auf fröhlicher Seniorenfahrt durch den Englischen Garten!

Im Gespräch zwischen Peter Jürgen Pinck (eh. Leitung ASZ Laim) und Falk hat sich 2018 die Idee ergeben, über das ASZ Lehel (Leitung Pablo Schmidt) unsere Münchner Mitbürger*innen älteren Jahrgangs auf eine Parkrundfahrt durch den Englischen Garten einzuladen. Viele Mitglieder der rikschaguide.com Community waren von der Idee begeistert. Und so war es jetzt soweit. Am Dienstag den 10.09. ein echter Münchner „Altweibertag“ mit dieser typischen Mischung aus kühler, herbstlicher Frische und klarem Sonnenschein, ging es los!

Nico, Boris, Sönke, Torsten, Oana, Falk, Oscar und Niklas von der rikschaguide.com Community empfingen vor dem ASZ Lehel ihre 16 Gäste, die sich schon frühmorgens aus allen Ecken Münchens auf den Weg gemacht hatten, um dieses einmalige Angebot wahrzunehmen. Denn die Parkrundfahrt wurde zu einem stark vergünstigten Preis angeboten, lediglich gegen eine geringe Anmeldegebühr, damit die müden Beine morgens den Weg ins Lehel auch wirklich auf sich nehmen und sich nicht kurzerhand entschließen, doch noch im Bett liegen zu bleiben, weil‘s dort am Morgen ja gar so g’miatlich und warm ist.

Vor der Abfahrt. Gleich gehts los!

Gemütlich und warm wurde es dann aber auch auf der Rikschafahrt durch den Englischen Garten, eingemummelt in Wolldecken,  im gemachen Tempo vorbei an allen schönen Plätzen. Für viele Gäste war es der erste Ausflug ins grüne Herz der Stadt seit langer Zeit. Und da die Beine im Alter ja irgendwann nicht mehr so wollen, wie der junggebliebene Geist möchte, ist es mit der Rikscha ein Vergnügen die Highlights so entspannt abzufahren: Vorbei am Japanischen Teehaus, dann linker Hand wohl einer der schönsten Blicke in den Park, vorbei an der „traurigen Kopie des Niagarafalles“ (Karl Valentin) und dann am renaturierten Schwabinger Bach entlang, in den Norden hoch, wo früher der Weiler Kleinhesseloh war und seit 1803 gleichnamiger Ziersee mit seinen Inseln ruht, auf die täglichen Ruderer und Tretbootler wartend. Ende des Vergnügens war am Chinesischen Turm, wo es zum Abschluss die Geschichte zum Besten gab, wieso in Bayern Brauch ist, das Picknick von zuhause in einen „echten“ Biergarten mitbringen zu dürfen.

Dieser putzige Gast durfte mit an Bord.

Eine schöne Tour, auf der sich nebenbei über die ein oder andere Anekdote lachen ließ, z.B. dass der Münchner Ausspruch „Wer ko der ko“ seinen Ursprung im Englischen Garten hat. Das wussten aber schon die Meisten, wer das zu welcher königlichen Herrschaft gesagt hat. Als Münchner Kindl bekommt man diese Geschichten wohl mit der Muttermilch gleich mitgeliefert. Wir verraten es hier natürlich nicht, wer es zu wem gesagt hat, aber gerne auf der nächsten Rundfahrt mit uns.  Es grüßen Nico, Boris, Sönke, Torsten, Oana, Falk, Oscar und Niklas von der rikschaguide.com Community.

Peter Jürgen Pinck und Falk.