[Brancheninfo | 9.3.2020] Details zum neuen Gestattungsvertrag (BSV)

Hier geht es zur Seite der IVRG, der Interessensvertretung der rikschaguide.com Community.

[Dieser Artikel wurde aufgrund der aktuellen Coronoa Situation angepasst] Am Freitag, 06.03.2020 hat mit der Bayerischen Seen- und Schlößerverwaltung das abschließende Gespräch zu den Auflagen des Gestattungsvertrages stattgefunden. Im Gespräch, das auf Anfrage der IVRG geführt wurde, ging es um letzte Details, die im Interesse der Allgemeinheit der Branche standen. Wesentliche Inhaltsänderungen konnten einvernehmlich beschlossen werden.

Ab 1. April 2020 gibt es erstmalig Gestattungsverträge von Seiten der Schlößerverwaltung, die dem bayerischen Staat angegliedert ist. Gegen Unterschrift erhält der Vertragsnehmer eine Plakette + Vignette, die jährlich neu ausgehändigt wird. Die Plakette muss vom Vertragsunterzeichner gut sichtbar an der Fahrradrikscha angebracht werden. Die Vertragsunterzeichnung findet vor Ort in der Verwaltung des Englischen Gartens statt. [Aufgrund von Corona ist der Antrag aktuell nur über e-Mail und Postweg möglich, alle Infos dazu auf der Seite der IVRG]

Plakette + Vignette wird gegen folgende zwei Nachweise ausgehändigt:

  • Gültige Betriebshaftpflichtversicherung über Personen- und Sachschäden.
  • Gültiges Gutachten eines technischen Sachverständigen (z.B. TÜV Süd, Dekra) das die Fahrsicherheit der Fahrradrikscha bestätigt.

Termine [Anfragen] können über veg@bsv.bayern.de angefragt [gestellt] werden. Über dieselbe Adresse können die Nachweise als Fotoscan vorab eingereicht werden.

Pro beantragter Plakette + Vignette fallen jährlich einmalig 200,- zzgl. MwSt. an. [Aufgrund von Corona wurden die Kosten gesenkt, alle Infos dazu auf der Seite der IVRG] Ein Vertragsunterzeichner kann mehrere Plaketten + Vignetten für mehrere Fahrradrikschas beantragen. Der Vertragsunterzeichnende haftet für die Einhaltung der Auflagen durch seine Fahrende/Mietende.

Wesentliche Inhalte des Vertrages wurden einvernehmlich angepasst, u.a.:

  • Wegfall der Überprüfung der Ausnahmegenehmigung
  • Herabsetzung der jährl. Kündigungsfrist des Vertrages von 6 Monaten auf 4 Wochen
  • Eine Erlaubnis für das Befahren der Maximiliansanlagen
  • Streichung der 15-minütigen Duldungszeit an den Standplätzen
  • Erlaubnis einer dezenten Innenraumbeleuchtung (blinkende Lichterketten bleiben verboten)

Weiterhin wird pilotweise für 2020 eine Querung der Brunnenhausbrücke geduldet, die seit 20 Jahren von unserer Branche befahren wird. Zudem wird die Durchfahrt im Hofgarten, von der Hofgartenstraße in die Leibregimentsstraße geöffnet und für eine leichtere Durchfahrt eingeebnet.

Der Standplatz am Chinesischen Turm wird an den Platz verlegt, wo früher die Kutschen standen. Hier hat die rikschaguide.com Community einen 5er Standplatz vorne empfohlen mit Nachrückzone weiter hinten. Markierungen wird es keine geben. Die Praxiserfahrung soll 2020 für eventuelle Nachbesserungen 2021 genutzt werden.